Berliner Mietspiegel 2024 – alter Wein…

Erste Neuerhebung seit 2017 – mit längerem Betrachtungszeitraum
Seminarziele
Nachdem in den Nachwehen des gescheiterten Berliner Mietendeckels zunächst gar nicht mehr versucht wurde, einen korrekten Mietspiegel aufzustellen und nur der 2019 erstmals fortgeschriebene Mietspiegel 2017 in den Jahren 2021 und 2023 noch zweimal indexiert und mehr schlecht als recht weitergenutzt wurde, stellt die Stadt 2024 wieder einen qualifizierten Mietspiegel auf. Da der Betrachtungszeitraum für die ortsübliche Miete zwischenzeitlich von vier auf sechs Jahre verlängert und eine Auskunftspflicht gesetzlich verankert wurde, ist nicht vorherzusehen, in welche Richtung sich die Vergleichsmieten verändert haben. Was der Mietspiegel 2024 Neues bringt, wie er anzuwenden ist und ob/welche grundlegenden Neuerungen es gibt oder doch nur alten Wein in neuen Schläuchen, erläutern Matthias Vogt und Lukas Andreas Wenderoth.
Achtung!
Da der Mietspiegel zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vorliegt, können sich die Themen bis zum Seminartag noch ändern. Die Themenauswahl stellt mögliche Inhalte dar, die je nach Inhalt des Mietspiegels angepasst werden. Sollte der Mietspiegel 2024 nicht wie angekündigt Ende Mai veröffentlicht werden, wird das Seminar verschoben.
Seminarinhalt
  1. Der Berliner Mietspiegel 2024
    • Tabellenwerte
    • Spannenwerte
    • Lageeinordnung
  2. Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete
    • Kappungsgrenze
    • Wartefrist
    • Formale Begründung
    • Umrechnung: Bruttomiete zu Nettomiete
  3. Mietpreisbremse
    • Ermittlung der zulässigen Neuvertragsmiete
    • Wie kann/darf ein Vermieter vorgehen?
    • Jeder Spannenwert als Ausgangspunkt?
    • Oberwertüberschreitung möglich?
    • Ermittlung auch aus Vergleichswohnungen?